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Alles aus einer Hand!

Mittendrin mit Handicap

Das St. Anna ist ein Wohn- und Pflegezentrum in Trägerschaft der St. Elisabeth Pflege GmbH und liegt im Zentrum der Stadt Osnabrück. Auf dem Gelände befindet sich auch die St. Johann Behindertenhilfe. Unter dem Projekt "Mittendrin mit Handicap", sollen verschiedene Altersgruppen angesprochen werden. Das St. Anna bietet den Bewohner*innen ein gemütliches Zuhause. Die Zimmer sind rollstuhlgerecht ausgestattet und können nach eigenen Wünschen und Bedürfnissen möbliert werden.

 

Die Einkaufsstraße liegt direkt vor der Haustür und mit der am Haus gelegenen Bushaltestelle gelangt man schnell in das landschaftlich reizvolle Umland der Hasestadt.

 

Unsere Arbeit richtet sich nach den Wertvorstellungen der katholischen Kirche. Die ökumenische Zusammenarbeit ist uns dabei sehr wichtig.

  

 

Die Junge Pflege

Die „Junge Pflege (Phase F)“ richtet sich an Betroffene im Alter von 20 – 60 Jahren mit einem körperlichen Pflegebedarf, u.a. unter besonderer Berücksichtigung des Krankheitsbildes der Multiplen Sklerose und des Wachkomas. Vorzugsweise werden Bewohnerinnen und Bewohner aus der Stadt und dem Landkreis Osnabrück oder den angrenzenden Regionen bzw. mit einem familiären oder lebensgeschichtlichen Bezug zu Osnabrück aufgenommen. In dieser Situation bieten wir entsprechende Pflege- und Betreuungsangebote, um jeden einzelnen in seiner individuellen Lebensgestaltung zu unterstützen und zu fördern.

Neben der üblichen Behandlungspflege wird als zusätzliche, ausgeprägte Form der Behandlungspflege das Lösen und Vermeiden von plötzlich auftretenden Spastiken gewährleistet. Diese Aufgabe erfordert ein hohes Maß an Einfühlungsvermögen, Beziehungsarbeit sowie Grundlage der Physio- bzw. Ergotherapie. Das notwendige regelmäßige Absaugen sowie die Fachlichkeit in der Handhabung einer regelmäßigen Sauerstoffversorgung erfordern entsprechend geschultes Personal. Die regelmäßige stündliche Aufsicht ist bei Schädel-Hirn-Geschädigten zum Teil unerlässlich, da keinerlei verbale Kommunikation möglich ist.

Der besondere Bedarf an sozialer Betreuung wird abgedeckt u.a. durch:

  • Teilnahme am gesellschaftlichen Leben 
    u. a. Kino, Stadtbummel
  • Beschäftigungs- und musiktherapeutische Angebote
  • Hilfestellungen in der ausgeprägten Gefühlswelt mit täglich schwankenden Stimmungen (Angst, Wut, Traurigkeit, Verlust des Partners).

Die regelmäßige Einbeziehung von Angehörigen der Schädel-Hirn-Patienten ist unerlässlich, um deren Motivation zu fördern. Zur gemeindenahen Anbindung und zur Bewältigung der sozialen Bezüge sind intensive Kontakte zu Angehörigen und Bezugspersonen ebenso notwendig und wünschenswert wie die personelle Vernetzung zu wichtigen und helfenden Organisationen und Gruppierungen (z. B. Multiple Sklerose Kontaktgruppe Stadt und Landkreis Osnabrück e.V.).